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Wie schön kann doch die Liebe sein,
dachte ich einst, nun bin ich allein,
allein und einsam in meinem Leben,
hab ich doch soviel dafür aufgegeben.

Ich lies alles zurück,
Familie und Freunde,
hab nicht nachgedacht, kein Stück,
oh, wie sehr ich es bereue.

Statt zu hören, war ich blind,
verliebt und dumm, naiv wie ein Kind,
hab blind vertraut, hab an Liebe gedacht,
wie sehr hat man wohl über mich gelacht.

Jetzt ist alles so leer, so ohne Sinn,
was soll ich denn machen, wo soll ich hin,
da wo ich sein will ist für mich kein Platz,
im Herzen von meinem größten Schatz.

Zerstört wurde alles, zerstört mit Bedacht,
eigene Fehler zur Schuld eines anderen gemacht,
für Lügen und Worte, so kalt und gemein,
dafür steh ich nun ein und das ganz allein.

Es bleibt mir nichts übrig, als es zu akzeptieren,
ich weiß, ich werde daran krepieren,
doch es hat bisher niemanden interessiert,
was aus mir und meinen Gefühlen wird.

Als krank wurd ich bezeichnet,
als süchtig und dumm,
weil ich mir ein Hobby angeeignet,
und aus anderen Landen komm.

Man hat über mich gelacht,
seine Späße gemacht,
doch wie weh man mir tat,
hat keiner dran gedacht.

Ich bin nicht wütend, ich bin enttäuscht,
dass eine Liebe einer Lügenfreundschaft weicht,
dass Worte keine Wahrheit mehr besitzen,
und sich auf die Vergangenheit stützen.

Egal, jetzt ist eben alles vorbei,
ich blicke nach vorne, ich bin wieder frei,
muss niemanden achten, kann tun was ich will,
kann einfach gehen, ganz leise und still.

2006 by Corvus Sanguis